Veröffentlicht am 20. März 2018 · Kategorie Steuern

Grundstückseigentümer, die im Jahr 2017 Mietausfälle aus ihrer Immobilie hinnehmen mussten, sei es wegen rückständiger Miete oder Leerstand, haben die Möglichkeit ein Teil der gezahlten Grundsteuer zurück zu erhalten.

Beträgt die Ertragsminderung des normalen Rohertrages im Vergleich zum Vorjahr mehr als 50 Prozent, kann die Grundsteuer um 25 Prozent reduziert werden. Ist der Ertrag in voller Höhe ausgefallen, ist ein hälftiger Erlass der Grundsteuer möglich.

Der Grundstückeigentümer darf die Mietminderung jedoch nicht zu vertreten haben. Insbesondere bei Leerstand muss der Eigentümer nachweisen, dass er sich in ortsüblicher Weise um deren Vermietung zu einer marktgerechten und nicht überhöhten Miete bemüht hat.

Der Erlass wird nur auf Antrag gewährt. Dieser muss spätestens bis zum 31. März des Folgejahres bei der Gemeinde oder Stadt eingereicht werden. Dieses Jahr fällt der 31. März auf den Karsamstag, sodass sich die Frist ausnahmsweise bis zum 03. April 2018 verlängert.

Haben Sie noch Fragen zum Grundsteuererlass? Gerne beraten wir Sie oder sind Ihnen bei dem Erlassantrag behilflich.