Veröffentlicht am 12. Juli 2016 · Kategorie Allgemein

Seit dem 01. Juli 2016 wird die Neuanschaffung von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit einer Kaufprämie von 4000 € und für Plug-In Hybride mit einem Betrag von 3000 € gefördert. Der Zuschuss wird jeweils zur Hälfte von Bund und Industrie getragen.

Gefördert werden alle Elektrofahrzeuge, für die ab dem 18. Mai 2016 ein Kauf- oder Leasingvertrag abgeschlossen wurde und die auf der „Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge“ aufgeführt sind.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt den Zuschuss bis der Fördertopf von 600 Millionen € ausgeschöpft ist, längstens jedoch bis Ende 2019.

So erhält man den Umweltbonus:

1) Beantragung der Kaufprämie zusammen mit dem Kauf- oder Leasingvertrag über das Online-Portal des BAFA.

2) Anschließend erhält der Antragsteller von dem BAFA einen Zuwendungsbescheid mit der Aufforderung eine Kopie des Kfz-Scheins, des Kfz-Briefs sowie der Rechnung im Online-Portal des BAFA hochzuladen.

3) Nachdem alle Fördervoraussetzungen nachgewiesen sind, wird der Zuschuss von dem BAFA an den Antragsteller ausgezahlt.

Zur Förderung der Elektromobilität hat die Bundesregierung darüber noch weitere (steuerliche) Maßnahmen beschlossen:

So sind reine Elektrofahrzeuge für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Dies gilt bei einer erstmaligen Zulassung im Zeitraum vom 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2020.

Darüber hinaus können Arbeitgeber für das elektrische Aufladen des privaten (Hybrid-)elektrofahrzeugs dem Arbeitnehmer steuerfreie Zuschüsse auszahlen oder ihm steuerfrei eine zeitweise betriebliche Ladevorrichtung überlassen.

Die Nachteile des höheren Bruttolistenneupreises von (Hybrid-)Elektrofahrzeugen bei der Besteuerung eines Firmenwagens (private Kfz-Nutzung) sollen durch eine steuerliche Sonderregelung ausgeglichen werden, welche bereits seit dem Jahr 2013 gilt.