Veröffentlicht am 22. Mai 2017 · Kategorie Steuern

Steuerpflichtige, die im Jahr 2016 eine Photovoltaikanlage errichtet haben, müssen diese für die Umsatzsteuer spätestens bis zum 31.05.2017 dem sogenannten Unternehmensvermögen zuordnen.

Nur so kann die 19%-ige Vorsteuer aus den Rechnungen zur Aufstellung und Inbetriebnahme der Anlage beansprucht und vom Finanzamt zurückgeholt werden.

Denn nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes muss die Entscheidung über die Zuordnung zum Unternehmensvermögen, dazu zählen regelmäßig auch Photovoltaikanlagen, „zeitnah“ erfolgen.

Die Zuordnung muss nach außen dokumentiert werden. Die Dokumentation erfolgt in der Regel mit der Erstellung der Umsatzsteuerjahreserklärung für das Jahr, in dem die Anlage errichtet worden ist. Der letztmögliche Zeitpunkt hierfür ist der 31. Mai des Folgejahres.

Es ist daher dringend zu empfehlen, entweder die Umsatzsteuerjahreserklärung für das Jahr 2016 bis zum 31.05.2017 beim Finanzamt einzureichen oder das Finanzamt schriftlich über die Zuordnung zum Unternehmensvermögen bis zu diesem Zeitpunkt zu informieren.

Bei dem Erwerb oder der Errichtung eines gemischt genutzten Gebäudes sind übrigens die gleichen Grundsätze zu beachten.

Haben Sie noch Fragen oder benötigen Sie Hilfe bei der Erstellung der Umsatzsteuerjahreserklärung? Sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne.